Ein Zuber ist ein grosses ovales Gefäß, ein Bottich.
Ursprünglich diente der Zuber als allgemein genutztes Utensil im mittelalterlichen Wiener Badehaus,
einem Ort, der nicht nur der Körperpflege diente, sondern auch einen wichtigen Kommunikationsraum darstellte.
Das Projekt ZUBER.WIEN greift die Idee dieses sozialen Raumes auf und schafft daraus
ein neues Kommunikationstool für den sozialen Wohnbau.
Ein QR-Code, eine Playlist, viele Geschichten!
ZUBER ist ein Kennenlernen deiner Nachbarschaft, ein Porträt über Orte und Menschen.
ZUBER nimmt dich mit auf eine Reise durch deine unmittelbaren Lebensumgebungen.
ZUBER.WIEN ist ein digitales Gefäß, in dessen Zentrum eine Playlist steht.
Interviews mit den BewohnerInnen des Wohnbaus, Expertenstimmen sowie künstlerische Interpretationen
bilden das Herz des ZUBERS;
Es entsteht eine neue Form der Kommunikation und des Austausches – ein unverwechselbares Portrait der Wohnanlagen.
Scanne einen ZUBER‑QR Code, entdecke eine vielseitige Sammlung an authentischen Erzählungen und
finde eine auf den Ort und seine Besonderheiten angepasste Playlist.
Die Codes zum Scannen befinden sich auf eigens erstellten Stelen an den Hauptwegen der Anlagen sowie
auf Schildern im Eingangsbereich der Wohnhäuser. Der QR-Code wird zum Portal in den Zuber, das Smartphone
zum Türöffner und die Playlist zur Bühne der BewohnerInnen und ihrer Geschichten!
Erfahre mehr über deine Stadt!
Als Zuber, hergeleitet vom althochdeutschen Wort "zwi-bar" (wörtlich "Zwei-Träger"), bezeichnet man ein Gefäß
mit zwei Tragegriffen, das oft im mittelalterlichen Wiener Badehaus verwendet wurde.
Das Badehaus oder die Waschküche war schon damals ein wichtiger Ort der Kommunikation und des Austausches;
ZUBER.WIEN versucht, diesen Kommunikationsraum ins Heute zu übersetzen, um daraus
einen Impuls in Richtung sozialer Gemeinschaft zu forcieren.
Im Gegensatz zum althochdeutschen "eim-beri", dem Eimer mit einem Tragegriff, handelt es sich hier
um ein "soziales" Gefäß.
ZUBER entsteht aus der Zusammenarbeit von Jürgen Glück und Dominik Nostitz – zwei Menschen, die gemeinsam einen Ort voller Ideen und Begegnungen schaffen.
Jürgen Glück setzt seine Expertise in Konzeption, kuratorischer Umsetzung, Filmproduktion und Webdesign gezielt ein.
Dominik Nostitz bringt seine innovativen Ideen sowie ein feines Gespür für kuratorische Nuancen ein.
Gemeinsam formen sie ZUBER zu einem lebendigen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und neue Perspektiven entdecken können.